Das Christentum lässt sich ganz schön strapazieren – vor allem, wenn man es wegen Nichtigkeiten im Munde führt. So hat also die leidige Ex-Fernsehmoderatorin und heutige Buchautorin Eva Hermann nun gleich das Christentum bemüht, um ihren Konflikt mit Johannes B. Kerner zu entschärfen: es sei eine „christliche Pflicht“, anderen Menschen zu vergeben, sagte sie der BILD-Zeitung.
Kerner selber hatte die selbst ernannte Kulturkämpferin aus seiner Sendung geworfen – mit Fug und Recht. Doch offenbar hat auch er mittlerweile klein beigegeben und gemeint, er habe sich damals „falsch entschieden“.
Man fragt sich, was nun eigentlich peinlicher ist – Eva Hermans Buch, ihre außerliterarischen Parolen, der Hinauswurf oder die Versöhnung? Wenn Sie mich fragen: Das Peinlichste an allem ist Frau Hermans Vergebung im Namen des Christentums.