Nicht ist auf dieser Welt so wichtig wie Ruhm – und mit sogenannten Web 2.0-Aktvitäten, den Hurengeruch im Hintergrund und Jesus auf den Lippen kann man offenbar auch in die Zeitung kommen. So jedenfalls scheint es Frau Annie Lobert, zu gehen, nach Eigenangaben eine Ex-Hure – freilich keine sonderlich erfolgreiche, wenn man bedenkt, dass sie ein Tageseinkommen von 500 USD angibt.
Was an diesen Dingen so stört: Niemand sagt, welche Budget hier wie verwendet wird, was konkret geboten wird und was die Dame letztendlich wirklich bewog, den Weg einzuschlagen, Huren zu helfen, die von diesem Weg abkommen wollen.
Jeder kann behaupten, er sei von
Jesus dazu erweckt worden – das ist, mit Verlaub, so ziemlich der billigste Spruch den man sich für einen Wandel überhaupt ausdenken kann.
So, und was sagt Frau Lobert den Huren? Dass Gott sie liebt – ziemlich wenig, denke ich. Jesus hatte ihnen einst sogar das Himmelreich versprochen – im Beruf und nicht, falls sie damit aufhören.