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    <subtitle type="html">niemand hat die moral gepachtet</subtitle>
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            <name>moralist</name>
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        <published>2009-11-12T11:39:00Z</published>
        <updated>2009-09-24T15:22:56Z</updated>
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        <title type="html">Wie die Kirche ihren religiösen Machtanspruch durchsetzen will</title>
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                Die christlichen Kirchen wollen ihren Machtanspruch durch die Geschwader der Gläubigen durchsetzen – jedenfalls in Berlin. Ein Volksbegehren, das unter dem Flagge „es geht um die Freiheit“ segelt soll die <a href="http://www.welt.de/welt_print/article2921942/Volksentscheid-Pro-Reli-wieder-wahrscheinlicher.html " >liberale Handhabung der Religionsunterrichtes im Land Berlin ausgehebelt werden</a> – durch einen Volksentscheid.  <br />
<br />
Die Kontrahenten stehen sich unversöhnlich gegenüber – und die Kirche ist offenbar bereit, um die Macht zu kämpfen. Man glaubt, die erforderlichen Stimmen für einen Volksentscheid zu haben – doch die Stimmen nützen nichts. Es ist das Volk, das entscheidet – und hoffentlich stellt es sich trotz<a href="http://www.welt.de/berlin/article2875750/Ministerin-Schavan-unterstuetzt-Volksbegehren-Pro-Reli.html"  title="schavan"> Einmischung von prominenten Bundespolitikern </a>– auf die Seite der echten bürgerlichen Freiheitsrechte. Und zu denen gehört auch, von der Religion in der Schule verschont zu werden, denn unsere Kultur beruht keinesfalls auf dem Christentum allein – es ist lediglich eine Komponente, die ohnehin allgegenwärtig ist. <br />
<br />
Man kann in der Bundesrepublik nichts gegen die Allmacht der Kirchen  in der Schule tun – sie steht nun mal in der Verfassung (Art. 7 Abs. 3 Satz 1 GG). Indessen gibt es die „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Klausel "  title="bremer klausel">Bremer Klausel</a>“, die besagt, dass Länder, die am 1. Januar 1949 bereits eine entsprechende anderslautende Verfassung hatten, den Religionsunterricht auch abweichend gestalten konnten.<br />
<br />
<br />
<br />
 
            </div>
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        <dc:subject>christen</dc:subject>
<dc:subject>menschenrechte</dc:subject>

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        <link href="http://moralinsauer.com/index.php?/archives/91-Das-Team-bedauert.html" rel="alternate" title="Das Team bedauert" />
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        <published>2009-03-06T08:28:16Z</published>
        <updated>2009-09-24T14:53:59Z</updated>
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        <title type="html">Das Team bedauert</title>
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                Unser Team bedauert, dieses Blog nicht fortführen zu können. Witr sehen auch, dass der Einfluss der Kirchen auf die Moral schwindet. Dies liegt zum großen Teil daran, dass einige Kirchen eine Sexualmoral vertreten, die vom Evangelium nicht ausreichend unterstützt wird. Das ist höflich ausgedrückt, aber so ist es nun einmal meine Art.<br />
<br />
Die heutige Gutmenschenmoral ist bei Weitem unerträglicher - sie ist eine grün und rot angehauchte Wiederkehr der Bürgermoral das 19. Jahrhunderts mit messianischen Zügen: Lebt nur so, wie wir, dann werdet ihr gesegnet sein. in Warheit ist dies eine ungeheuerliche Arroganz. Allerdings geht der Einfluss dieser Leute immer mehr zurück, sodass ich mir meine Zeit von ihnen nicht mehr rauben lasse.<br />
<br />
Good bye  - wir sehen uns ja vielleicht in meinem<a href="http://blog.wortwechsler.de" > Schriftstellerblog</a> wieder. <br />
<br />
 
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        <published>2008-12-23T21:49:54Z</published>
        <updated>2008-12-23T21:49:54Z</updated>
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        <title type="html">Gott und der Papst von Rom</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Sexuelles Verhalten jenseits der heterosexuellen Beziehungen sei "eine Zerstörung des Werks Gottes" , soll der Papst von Rom nach einem <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1229974959036"  title="papst von rom">Zeitungsbericht gesagt haben</a>. <br />
<br />
Nun, ich nehme mal an, dass Gott diese Sache besser übersieht als der römische Papst und unterstelle, das er die Äußerungen des Mannes aus Rom mit einem nachsichtigen Lächeln bedacht hat.<br />
 
            </div>
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        <published>2008-12-02T07:23:50Z</published>
        <updated>2008-12-02T07:25:45Z</updated>
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        <title type="html">Weihnachten</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Am Liebsten würden die Katholiken das Fest ja umbenennen: Christfest sollte es heißen oder Geburtsfest, wie in manchen romanischen Ländern. Denn der Name Weihnachten stört die Christen nach wie vor. Seit der Entstehung des Namens streiten sich Christen und „Heiden“ um die Entstehung des Namens: Die einen wollen die „wihen Nachten“ schon in vorchristlicher Zeit gesehen haben, die anderen pochen vehement darauf, dass Weihnachten ein Christfest ist und sonst gar nichts – so, als gäbe es weder Jul noch Wintersonnenwende. <br />
<br />
Das Lichterfest, wie es in allen nordischen Ländern, in Teilen Englands und in Norddeutschland gefeiert wird, ist Teil eines Brauchtums, das vor der Christianisierung existierte – und da können die Leute aus Rom uns diktieren, was sie wollen: Weihnachten bliebt das Fest der Rückkehr des Lichts – und wenn die Christen ihren Religionsstifter ebenfalls feiern wollen, dann hindert sie ja niemand daran.  <br />
 
            </div>
        </content>
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        <published>2008-10-15T16:43:25Z</published>
        <updated>2009-09-24T15:19:19Z</updated>
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        <title type="html">Gutmenschen: EU-Abgeordnete gegen Hotelhuren</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Manche EU-Abgeordnete haben, wie es scheint, zuviel Zeit: Gerade hat eine skandinavische Gutmenschengruppe gefordert, dass Hotels "eine Garantiererklärung, (abgeben sollten), die den Besuch von Prostituierten auf den Zimmern ausschließt".  Vorläufig wollen die Damen und Herren Gutmenschen dies nur für Straßburg erreichen - aber das kann sich ja noch ändern.<br />
<br />
Wie das in der Praxis geschehen soll, fragen sich nicht nur die Hoteliers in Straßburg. Vorläufig sieht es aber nicht so aus, als würden die Hoteliers einknicken - und überhaupt - wie will sich eigentlich in Zukunft eine Besucherin als Nicht-Hure oder ein Besucher als Nicht-Stricher ausweisen? <br />
<br />
Quelle: <a href="http://www.welt.de/politik/article2575679/EU-Parlamentarier-fordern-hurenfreie-Hotels.html" >WELT.<br />
</a> 
            </div>
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        <published>2008-10-15T16:16:56Z</published>
        <updated>2008-10-15T16:42:39Z</updated>
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        <title type="html">Gutmensch Mixa und die Bankenkrise</title>
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                Nachdem es schon Frau Ingeborg Schäuble von der Welthungerhilfe nicht lassen konnte, die Lösung der Bankenkrise mit dem Hunger in der Welt in einen  unzulässigen Zusammenhang zu bringen, meldet sich nun auch noch der Katholik Mixa zu Wort, der in Augsburg als Bischof fungiert. Mixa sagte nach<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/254/314154/text/"  title="mixa"> einem Pressebericht</a>: "Die Bedrohung, die von einer kinderfeindlichen Gesellschaft für unser Land ausgeht, ist viel größer als die Bankenkrise und ihre Behebung genauso dringlich".<br />
<br />
Natürlich, Herr Mixa, natürlich Frau Schäuble - es ist alles so wichtig, dass man jetzt mit solchen Sprüchen wieder in die Presse kommt, das verstehe ich ja nur zu gut. Versztehen kann cih auch, dass man sich als Bischof populistisch gibt. Nur sollte man die Damen und Herren Gutmenschen vielleicht daran erinnern, dass die Gelder, die dem einen zufließen, dem anderen weggenommen werden - denn irgend jemand muss am Ende ja wohl die Zeche bezahlen - und das wird dann wohl der Steuerzahler sein. Nur eben anders aufgeteilt als bisher.  
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        <published>2008-10-14T14:47:06Z</published>
        <updated>2008-10-14T14:47:06Z</updated>
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        <title type="html">Hilft Populismus den Armen?</title>
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                Es ist wirklich zum Jammern: Eine Organisation drängt mit einem Anliegen in den Vordergrund, das jeder im Grunde genommen unterstützen würde, geht die Sache aber so populistisch an, dass es schon wieder peinlich wird.<br />
<br />
Die Rede ist von <strong>Ingeborg Schäuble,</strong> der Vorstandsvorsitzende der Welthungerhilfe, die sich laut einem <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,584048,00.html" >Bericht des Spiegel</a> einen Seitenhieb auf den Kapitalismus nicht verkneifen konnte:  „Im Gegensatz zu den Banken sind sie  (die Armen) nicht selbst schuld an ihrer Misere". <br />
<br />
Das stimmt sicherlich – nur setzt es falsche Signale. Denn den Banken wird vor allem geholfen, damit nicht noch mehr Menschen in Not und Elend geraten – während der Hunger in der Welt vielfältige Ursachen hat, die nicht alleine durch ein Zusammenwachsen der Staaten beseitigt werden können, wie Frau Schäuble unterstellt. Die Welt braucht nämlich im Grunde kein globales Rettungspaket gegen den Welthunger – sondern zunächst einsichtige lokale Regierungen, die sinnvolle Hilfe und Selbsthilfe  zulassen und fördern und bereit sind, ihre zerrütteten Wirtschaftssysteme endlich wieder zu entideologisieren.   <br />
<br />
<br />
<br />
 
            </div>
        </content>
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        <published>2008-09-02T15:24:10Z</published>
        <updated>2008-09-02T15:27:07Z</updated>
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        <title type="html">Mindestlöhne zu Gunsten aller?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>Janusgesichtige Gutmenschen – 2. Teil</strong><br />
<br />
Über Mindestlöhne kann man streiten bis zum Erbrechen – vor allem in Deutschland. Denn im reichen EU-Land geht es nicht um das Auskommen mit dem Einkommen, sondern weitgehend um Ideologien, die hinter dem Stichwort „soziale Gerechtigkeit“ getarnt werden.<br />
<br />
10 Euro Mindestlohn – genau dieser Betrag wird von sogenannten „Initiativen“ gefordert - für eine einfache Arbeit sind nun zwar kein fürstlicher Lohn – aber dennoch viel Geld, wenn man sie bezahlen soll. Rechnet man einmal hoch, was bei einem 174-Stunden-Monat herauskommt. So landet man immerhin bei einem Betrag von 1740 Euro.<br />
<br />
Die Gutmenschen allerdings rechnen nicht so, sondern anders: Sie meinen, dass ein einziger Job (und ein einziges Gehalt) den Lebensunterhalt in jedem Fall finanzieren müssen, ja, sie beharren in Gesprächen darauf, dass dies ein unabdingbares Menschenrecht sei. Diese Leute haben weder eine Ahnung von Betriebswirtschaft noch waren sie jemals Unternehmer, die auch nur einen einzigen Mitarbeiter beschäftigten – und sie können sich nicht einmal im Mindesten vorstellen, wie schwer es für Gewerbetreibende mitunter ist, den erforderlichen Umsatz zu erzielen und den Gewinn einzufahren, um Löhne in dieser Höhe auf Dauer zahlen zu können. <br />
<br />
Der größte Unsinn dabei ist aber, dass es mit dem künstlichen Hochpuschen der Löhne immer unattraktiver für Menschen wird, sich selbstständig zu machen – wenn man mit dem Mindestlohn ein Einkommen erzielen kann, das bei Weitem über dem zu erwartenden Einkommen aus einer neuen Selbstständigkeit resultiert - ja, warum denn eigentlich selbstständig?  <br />
<br />
Lassen sie es mich einmal so sagen: Kaum ein freier Schiftsteller oder Journalist verdient freiberuflich die 2500 Euro, die er als Äquivalent für die selbstständige Tätigkeit erzielen müsste – schließlich muss er selbst für die Altersvorsorge und die Krankenversicherung sorgen und sich einen Urlaubsanteil zur Seite legen.  Doch das will keiner dieser janusgesichtigen Gutmenschen wissen, die den Mindestlohn fordern – sie sehen nur, was ihre typische Klientel ihnen vorheult – und Selbstständige heulen sich nun mal nicht bei Hilfswerken aus.<br />
<br />
Zudem wir der Abstand bei 10 Euro Mindestlohn zu einem Gehalt von 2000 Euro schon merklich abgeschwächt – und dafür muss man sich schon ganz schön anstrengen, von höheren Gehältern einmal ganz abgesehen. <br />
<br />
Mein Fazit: Mindestlohn ja – bei etwa sechs bis sieben Euro wäre Deutschland da ganz gut aufgestellt – aber die gegenwärtigen Fantasievorstellungen überwiegend linker und klerikaler Zeitgenossen, man könne mal so einfach 10 Euro hinblättern, entbehrt jeder Grundlage – es kommt sozialistischer Gleichmacherei schon sehr nahe.<br />
 <br />
Ich habe gerade vor einiger Zeit einen dieser Leute gefragt, wie er es den „sozial gerecht“ vertreten will, dass ein Selbstständiger mit 60-Stunden-Woche am Ende weniger in der Tasche hat als ein Mindestlohnempfänger. Seine Antwort: „Da muss man eben eine andere Lösung finden“. Sehr richtig – eine andere Lösung als überhöhte Mindestlöhne – aber das hatte er nicht gemeint. 
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        <published>2008-08-25T12:21:13Z</published>
        <updated>2008-08-25T12:21:13Z</updated>
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        <title type="html">Guter Ausländer - böser Ausländer aus Gutmenschensicht</title>
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                <strong>Janusgesichtige Gutmenschen – 1. Teil</strong><br />
<br />
Ausländer sind gut, solange sie nicht in die Wirtschaft eindringen. <strong>Das sagt der Gutmensch nicht, aber er denkt es</strong>. Flüchtlinge zum Beispiel, gleich, welche Motive sie in die EU führten, sind Fremde, die das Gastrecht in Anspruch nehmen und gegebenenfalls auch strapazieren können. <br />
<br />
Demgegenüber stehen Unternehmer aus osteuropäischen EU-Ländern, denen man unterstellt, sie würden dem Deutschen den Lohn rauben. Das sind dann eben die „schlechten“ Ausländer, auch wenn sie gar keine sind – den Unterschied zwischen einem EU-Inländer und einem Ausländer machen Sie ohnehin keinem Deutschen klar – und einem Gutmenschen schon gar nicht. <br />
<br />
Gute Ausländer – böse Ausländer. Typisch ist das (im Übrigen Vergebliche) bemühen der Bundesregierung, qualifizierte Ausländer als Programmierer und Ingenieure zu gewinnen. Nicht nur die Christdemokratie („Kinder statt Inder“) sondern auch die Gutmenschenfamilie, mit der ich jüngst sprach, war der Meinung, dass man nur die deutschen Mädchen und Jungs darin ausbilden müsste – dann würden sie es ja können und die Inder überflüssig machen. Ohne böswillig werden zu wollen:  „Ausländer nicht rein“ klingt eben besser  als „Ausländer raus“.<br />
 <br />
Ich habe hier wirklich keine Lust, der Gutmenschenschaft zu erklären, warum aus einem Arbeitslosen mit sogenannten „Programmierkursen“ kein Programmierer wird. Aber vielleicht erkennt wenigstens ein Geistlicher noch, dass aus einem Arbeitslosen mit Bibelkurs kein Pfarrer wird.<br />
<br />
Im Übrigen waren die Befürchtungen der Gutmenschenfamilie ohnehin gegenstandslos sind: Die Jungs aus Indien und Pakistan gehen lieber gleich in die USA oder in ein anderes EU-Land, das sie freundlicher aufnimmt als Deutschland – und schaffen dort im Übrigen nach kurzer Zeit auch selber Arbeitsplätze für Inländer.<br />
 
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        <published>2008-05-03T15:30:31Z</published>
        <updated>2008-05-03T15:34:08Z</updated>
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        <title type="html">Wettkampf der Gutmenschen in Skandinavien?</title>
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                Bisher dachte ich immer, die Schweden hätten die Nase vorn, wenn es darum ging, die Zeit zurück zu drehen: Immerhin setzte Schweden als erstes Land der Welt durch, dass die käufliche Liebe unmöglich gemacht wird: Von kämpferischen Feministinnen angestachelt, beschloss das Parlament 1998 ein Gesetz, dass es ermöglicht, Freier zu bestrafen. In Wahrheit allerdings wollte man damit die Huren von der Straße kriegen, die manchem skandinavischen Gutmenschen ein Dorn im Auge war: Wozu braucht ein Land, indem jeder Sex haben kann, eigentlich Huren?  Logik auf Schwedisch. Es gab auch noch andere Besonderheiten, nämlich einen Amateurökonomin: „Schweden hat in der Erkenntnis, dass es ohne männliche Nachfrager kein weibliches Angebot gibt, entsprechende Gesetze erlassen.“  Sicher, sicher – ohne professionelle Musiker gäbe es keine Musikinteressenten und ohne Computeranbieter kein Interesse am Internet. Irgendwie zieht einem das die Schuhe aus. <br />
<br />
Nun aber will Schweden, anders als die Nachbarländer Norwegen und Dänemark, sexistische Werbung nicht verbieten – denn, man höre und staune, es verletze das Recht auf freie Meinungsäußerung. <br />
<br />
Wie es in einem Zeitungsbericht heißt, haben sich die Dänen und Norweger, die derartige Gesetze schon haben, damit ohnehin keinen Gefallen getan: Wer mächtig für sich werben will, klebt sexistische Plakate, zahlt die Strafe und bekommt dann dafür Gratis-Publicity.<br />
<br />
Mehr bei der <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/7365722.stm" >BBC</a>.<br />
<br />
Die <a href="http://action.web.ca/home/catw/readingroom.shtml?x=85689&AA_EX_Session=d979efd9580881fa5817a5e25ea54960" >"Ökonomieexpertin" hier</a>.<br />
<br />
<br />
<br />
 
            </div>
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        <published>2008-04-17T10:03:31Z</published>
        <updated>2008-04-17T10:03:31Z</updated>
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        <title type="html">Kommt die alte Prüderie zurück?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ein deutsches Oberlandesgericht hat in einem Rechtsstreit offenbar die „neue Moral“ sehr ernst genommen und sie so ausgelegt, dass aus „Gründen des Kinder- und Jugendschutzes“ die Anzeigen für sexuelle Dienstleitungen „zurückhaltend“ formuliert sein müssten.<br />
<br />
Wie weit man sich zurückhalten muss, wurde zwar noch nicht völlig klar, aber immerhin wurde aus <a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EEF04BE36548D48D98DB1DB8BD20AFEFD~ATpl~Ecommon~Scontent.html"  title="neue prüderie">Presseinformationen</a> deutlich, dass „detaillierte“ Leistungsbeschreibungen sowie Zeit- und Preisangaben nicht an die Öffentlichkeit gehörten.<br />
<br />
Wie es scheint, wird die „neue Prüderie“ jetzt bei Gericht außerordentlich ernst genommen – und die Anzeigen werden dann wohl wieder so aussehen:<br />
<br />
„Wer leiht junger, schöner Frau, 23, BH DD,  200 Euro? Rückzahlung nach individueller Vereinbarung durch BV oder OV (mehrfach), kein GV oder AV.“<br />
<br />
Verstanden? So machte man es früher – und wie man sieht, kommen die alten Zeiten möglicherweise durchaus zurück. 
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        <published>2008-03-21T08:26:33Z</published>
        <updated>2008-03-21T08:26:33Z</updated>
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        <title type="html">Katholiken: Karfreitag arrogant</title>
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                Der vorläufige Höhepunkt katholischer Arroganz:<br />
<br />
„Lasst uns auch beten für die Juden, auf dass Gott unser Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus als den Retter aller Menschen erkennen.“ <br />
<br />
Wenn ich es richtig gelesen habe, will der Papst von Rom, dass heute so gebetet wird. Was hätte wohl der Religionstifter selber über diesen Papst gedacht? Er war ganz und gar Jude, und auch wenn er die Schriftgelehrten attackierte, tat er es nicht, um in Rom eine neue Religon zu schaffen. <br />
<br />
 
            </div>
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        <published>2008-03-12T16:48:56Z</published>
        <updated>2008-03-12T16:48:56Z</updated>
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        <title type="html">SPD gibt sich moralinsauer</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Die Bürgersöhnchen und besseren Töchter sind ja seit 1968 massenhaft in die SPD gegangen – und mit ihnen offenbar auch die Doppelmoral, wie sich jetzt am Beispiel einer 50-jährigen Kandidatin Birgit Auras zeigte. Die Dame wollte für die SPD nämlich in das  Kommunalparlament des Schleswig-Holsteinischen Städtchens Neustadt  zur Wahl stellen – doch nun musste sie zurückziehen, weil ihr die Spießer auf den Fersen waren:  Ausgerechnet ein 20-Jähriger wollte mit Frau Auras nicht auf einer gemeinsamen Kandidatenliste stehen.<br />
<br />
Was hat nun die Frau Auras so schlimmes getrieben? Ist sie mit einem DKP- oder KPD-Mann verheiratet? Nun, wie haben ja gerade erfahren, dass eigentlich nichts gegen neue Linksbündnisse der SPD mit den Heilsbringern Ost spricht, doch das ist es nicht. Es ist – man bedenke – ein Foto, auf dem die Dame ihre nackten Schenkel zeigt. Das war den Damen und Herren der SPD wohl schon zu erotisch.<br />
<br />
Wundersam, kann man dazu nur sagen – vor allem, wenn man, wie die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Margit Giszas, sich auch persönlich zur biederen Lebensart bekennt: <a href="http://www.welt.de/politik/article1791136/Nacktfotos_kosten_SPD-Politikerin_die_Kandidatur.html"  title="spd püderie">Laut WELT </a>war sie der Meinung, dass „freizügigen Fotos nicht mit einer politischen Tätigkeit vereinbar seien“.<br />
<br />
Wie bitte? Muss jede SPD-Kandidatin nun durch eine Moralprüfung nach dem Muster der Frau Giszas gehen? Was denkt sich diese Partei eigentlich, solche Kriterien anzulegen? Im welcher Zeit leben diese SPD-Leute denn eigentlich?<br />
<br />
Erstaunlich – die „ewig Gestrigen“ hatte ich immer in der Konkurrenzpartei vermutet. Vielleicht sollte die SPD ihren Namen ändern? Das „S“ könnte dann für „Spießer“ stehen. <br />
<br />
Gleichlautend bei Wortwechsler 
            </div>
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        <link href="http://moralinsauer.com/index.php?/archives/78-Wenn-es-reicht,-kein-Hoeschen-anzuhaben-wer-will-dann-arbeiten.html" rel="alternate" title="Wenn es reicht, kein Höschen anzuhaben - wer will dann arbeiten?" />
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        <published>2008-02-21T07:16:23Z</published>
        <updated>2008-02-21T07:16:23Z</updated>
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        <title type="html">Wenn es reicht, kein Höschen anzuhaben - wer will dann arbeiten?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Das Problem Nummer eins der Deutschen: Sie neiden anderen die materiellen Güter, den Ruhm und die Macht. Das wäre nicht so schlimm, wenn sie nicht zugleich zu Menschen hinaufschauen würden, die in der Öffentlichkeit den Sondermüll ihres Lebens zelebrieren. Sie sehen dann, wie der Jungstar zum Disney-Star zum Playboy-Star wird. Sie glauben, dass man nur auf die richtigen Partys gehen, öfter mal den Schlüpfer vorzeigen respektive vergessen muss und dann sogar darauf verzichten kann, wirklich singen zu können. Kurz: Sie glauben, dass Karrieren sich auf der Basis von Müll generieren lassen.<br />
<br />
Die Moral, die sich daraus ergibt? Verachtet Arbeit. Warum soll man Parkwächter, Kanalarbeiter oder Zimmermädchen werden, wenn Frau S. nur das Höschen ausziehen muss und Frau T. nur vorgeben muss, dass sie gerne mit Frauen und Männern ins Bett geht?  Da macht man lieber nichts – könnte ja schaden, es einmal mit einer Tätigkeit zu versuchen – egal mit welcher. <br />
<br />
Wissen Sie, da diskutieren Politiker und Kirchenmänner über den Schutz der Jugend, und wie gefährlich doch Sex im Internet ist – aber wie gefährlich es ist, ständig mit dem falschen Schein berieselt zu werden, darüber diskutiert niemand, selbst dann nicht, wenn es mehr und mehr Menschen am unteren Rand der Gesellschaft für die Realität halten. <br />
<br />
Angelesen im <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,536256,00.html" >Spiegel.</a><br />
<br />
Übernahme aus "Wortwechsler" <br />
 
            </div>
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        <published>2008-02-14T07:10:40Z</published>
        <updated>2008-02-14T07:10:40Z</updated>
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        <title type="html">Charlotte Roche mag Alice Schwarzer nicht</title>
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                Die Moderatorin Charlotte Roche ist nicht gut auf Alice Schwarzer zu sprechen – eigentlich nichts Besonderes, denn Frau Schwarzer gehört zu den am meisten überschätzten Frauen der deutschen Geschichte. Doch was soll es – Deutschland feiert sie, nennt sie eine „große Deutsche“ und verleiht ihr, (im Übrigen, man denke) das Bundesverdienstkreuzes erster Klasse  der Bundesrepublik Deutschland. <br />
<br />
Frau Roche mochte vor allem dies nicht: die Werbung für die BILD-Zeitung. Was ich nicht mag, sage ich Ihnen gerne: Ich finde es eine bodenlose Unverschämtheit von einer Frau, für alle Frauen der Republik sprechen zu wollen.  So etwas kriegen nicht mal Männer hin. <br />
<br />
http://www.max.de/pop-kultur/news/620078,,news,Bekenntnis+zur+Pornografie.html<br />
 
            </div>
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