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    <title>moralinblog - gutmenschen</title>
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    <description>niemand hat die moral gepachtet</description>
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    <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 15:19:19 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: moralinblog - gutmenschen - niemand hat die moral gepachtet</title>
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    <title>Gutmenschen: EU-Abgeordnete gegen Hotelhuren</title>
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            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
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    Manche EU-Abgeordnete haben, wie es scheint, zuviel Zeit: Gerade hat eine skandinavische Gutmenschengruppe gefordert, dass Hotels &quot;eine Garantiererklärung, (abgeben sollten), die den Besuch von Prostituierten auf den Zimmern ausschließt&quot;.  Vorläufig wollen die Damen und Herren Gutmenschen dies nur für Straßburg erreichen - aber das kann sich ja noch ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das in der Praxis geschehen soll, fragen sich nicht nur die Hoteliers in Straßburg. Vorläufig sieht es aber nicht so aus, als würden die Hoteliers einknicken - und überhaupt - wie will sich eigentlich in Zukunft eine Besucherin als Nicht-Hure oder ein Besucher als Nicht-Stricher ausweisen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article2575679/EU-Parlamentarier-fordern-hurenfreie-Hotels.html&quot; &gt;WELT.&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Oct 2008 18:43:25 +0200</pubDate>
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    <category>emanzipation</category>
<category>extremfeministinnen</category>
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    <title>Hilft Populismus den Armen?</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/85-Hilft-Populismus-den-Armen.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    Es ist wirklich zum Jammern: Eine Organisation drängt mit einem Anliegen in den Vordergrund, das jeder im Grunde genommen unterstützen würde, geht die Sache aber so populistisch an, dass es schon wieder peinlich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rede ist von &lt;strong&gt;Ingeborg Schäuble,&lt;/strong&gt; der Vorstandsvorsitzende der Welthungerhilfe, die sich laut einem &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,584048,00.html&quot; &gt;Bericht des Spiegel&lt;/a&gt; einen Seitenhieb auf den Kapitalismus nicht verkneifen konnte:  „Im Gegensatz zu den Banken sind sie  (die Armen) nicht selbst schuld an ihrer Misere&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt sicherlich – nur setzt es falsche Signale. Denn den Banken wird vor allem geholfen, damit nicht noch mehr Menschen in Not und Elend geraten – während der Hunger in der Welt vielfältige Ursachen hat, die nicht alleine durch ein Zusammenwachsen der Staaten beseitigt werden können, wie Frau Schäuble unterstellt. Die Welt braucht nämlich im Grunde kein globales Rettungspaket gegen den Welthunger – sondern zunächst einsichtige lokale Regierungen, die sinnvolle Hilfe und Selbsthilfe  zulassen und fördern und bereit sind, ihre zerrütteten Wirtschaftssysteme endlich wieder zu entideologisieren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 Oct 2008 16:47:06 +0200</pubDate>
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    <category>gutmenschen</category>
<category>menschenrechte</category>
<category>sozialfantasten</category>
<category>wirtschaft</category>

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    <title>Mindestlöhne zu Gunsten aller?</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/84-Mindestloehne-zu-Gunsten-aller.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Janusgesichtige Gutmenschen – 2. Teil&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Mindestlöhne kann man streiten bis zum Erbrechen – vor allem in Deutschland. Denn im reichen EU-Land geht es nicht um das Auskommen mit dem Einkommen, sondern weitgehend um Ideologien, die hinter dem Stichwort „soziale Gerechtigkeit“ getarnt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Euro Mindestlohn – genau dieser Betrag wird von sogenannten „Initiativen“ gefordert - für eine einfache Arbeit sind nun zwar kein fürstlicher Lohn – aber dennoch viel Geld, wenn man sie bezahlen soll. Rechnet man einmal hoch, was bei einem 174-Stunden-Monat herauskommt. So landet man immerhin bei einem Betrag von 1740 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gutmenschen allerdings rechnen nicht so, sondern anders: Sie meinen, dass ein einziger Job (und ein einziges Gehalt) den Lebensunterhalt in jedem Fall finanzieren müssen, ja, sie beharren in Gesprächen darauf, dass dies ein unabdingbares Menschenrecht sei. Diese Leute haben weder eine Ahnung von Betriebswirtschaft noch waren sie jemals Unternehmer, die auch nur einen einzigen Mitarbeiter beschäftigten – und sie können sich nicht einmal im Mindesten vorstellen, wie schwer es für Gewerbetreibende mitunter ist, den erforderlichen Umsatz zu erzielen und den Gewinn einzufahren, um Löhne in dieser Höhe auf Dauer zahlen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Unsinn dabei ist aber, dass es mit dem künstlichen Hochpuschen der Löhne immer unattraktiver für Menschen wird, sich selbstständig zu machen – wenn man mit dem Mindestlohn ein Einkommen erzielen kann, das bei Weitem über dem zu erwartenden Einkommen aus einer neuen Selbstständigkeit resultiert - ja, warum denn eigentlich selbstständig?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen sie es mich einmal so sagen: Kaum ein freier Schiftsteller oder Journalist verdient freiberuflich die 2500 Euro, die er als Äquivalent für die selbstständige Tätigkeit erzielen müsste – schließlich muss er selbst für die Altersvorsorge und die Krankenversicherung sorgen und sich einen Urlaubsanteil zur Seite legen.  Doch das will keiner dieser janusgesichtigen Gutmenschen wissen, die den Mindestlohn fordern – sie sehen nur, was ihre typische Klientel ihnen vorheult – und Selbstständige heulen sich nun mal nicht bei Hilfswerken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wir der Abstand bei 10 Euro Mindestlohn zu einem Gehalt von 2000 Euro schon merklich abgeschwächt – und dafür muss man sich schon ganz schön anstrengen, von höheren Gehältern einmal ganz abgesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Fazit: Mindestlohn ja – bei etwa sechs bis sieben Euro wäre Deutschland da ganz gut aufgestellt – aber die gegenwärtigen Fantasievorstellungen überwiegend linker und klerikaler Zeitgenossen, man könne mal so einfach 10 Euro hinblättern, entbehrt jeder Grundlage – es kommt sozialistischer Gleichmacherei schon sehr nahe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich habe gerade vor einiger Zeit einen dieser Leute gefragt, wie er es den „sozial gerecht“ vertreten will, dass ein Selbstständiger mit 60-Stunden-Woche am Ende weniger in der Tasche hat als ein Mindestlohnempfänger. Seine Antwort: „Da muss man eben eine andere Lösung finden“. Sehr richtig – eine andere Lösung als überhöhte Mindestlöhne – aber das hatte er nicht gemeint. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Sep 2008 17:24:10 +0200</pubDate>
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    <category>gesellschaft</category>
<category>gutmenschen</category>

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    <title>Guter Ausländer - böser Ausländer aus Gutmenschensicht</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/83-Guter-Auslaender-boeser-Auslaender-aus-Gutmenschensicht.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Janusgesichtige Gutmenschen – 1. Teil&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausländer sind gut, solange sie nicht in die Wirtschaft eindringen. &lt;strong&gt;Das sagt der Gutmensch nicht, aber er denkt es&lt;/strong&gt;. Flüchtlinge zum Beispiel, gleich, welche Motive sie in die EU führten, sind Fremde, die das Gastrecht in Anspruch nehmen und gegebenenfalls auch strapazieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber stehen Unternehmer aus osteuropäischen EU-Ländern, denen man unterstellt, sie würden dem Deutschen den Lohn rauben. Das sind dann eben die „schlechten“ Ausländer, auch wenn sie gar keine sind – den Unterschied zwischen einem EU-Inländer und einem Ausländer machen Sie ohnehin keinem Deutschen klar – und einem Gutmenschen schon gar nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Ausländer – böse Ausländer. Typisch ist das (im Übrigen Vergebliche) bemühen der Bundesregierung, qualifizierte Ausländer als Programmierer und Ingenieure zu gewinnen. Nicht nur die Christdemokratie („Kinder statt Inder“) sondern auch die Gutmenschenfamilie, mit der ich jüngst sprach, war der Meinung, dass man nur die deutschen Mädchen und Jungs darin ausbilden müsste – dann würden sie es ja können und die Inder überflüssig machen. Ohne böswillig werden zu wollen:  „Ausländer nicht rein“ klingt eben besser  als „Ausländer raus“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich habe hier wirklich keine Lust, der Gutmenschenschaft zu erklären, warum aus einem Arbeitslosen mit sogenannten „Programmierkursen“ kein Programmierer wird. Aber vielleicht erkennt wenigstens ein Geistlicher noch, dass aus einem Arbeitslosen mit Bibelkurs kein Pfarrer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen waren die Befürchtungen der Gutmenschenfamilie ohnehin gegenstandslos sind: Die Jungs aus Indien und Pakistan gehen lieber gleich in die USA oder in ein anderes EU-Land, das sie freundlicher aufnimmt als Deutschland – und schaffen dort im Übrigen nach kurzer Zeit auch selber Arbeitsplätze für Inländer.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Aug 2008 14:21:13 +0200</pubDate>
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    <category>freiheit</category>
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    <title>Kreuz Net: Nicht wirklich katholisch</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/75-Kreuz-Net-Nicht-wirklich-katholisch.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    Wie mir inzwischen bekannt wurde, hat „kreuz net“ nichts mit Katholizismus zu tun, sondern vertritt die Meinung nicht näher definierter religiöser Extremisten, die sich nicht trauen, aus der Anonymität herauszukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedaure, wenn ich hier Artikel unter dem Tag „Katholiken“ veröffentlicht habe, die „Kreuz net“ betreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite ist mir unverständlich, wie eine Webseite den Namen „katholisch“ verwenden darf, ohne das sich die offizielle römische Kirche davon deutlich distanziert. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 05 Feb 2008 09:46:12 +0100</pubDate>
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    <title>Trickreiche Gutmenschen schieben Frauen vor</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/65-Trickreiche-Gutmenschen-schieben-Frauen-vor.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    Frauen und Mädchen als Schubkarre für die konservativen Moralvorstellungen der Gutmenschen zu verwenden, war schon in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts groß in Mode: Mädchen waren immer die guten, aber leider gefährdeten - und die Jungs die bösen Buben, die den Mädchen an die Wäsche wollten. Eine &lt;a href=&quot;http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/265-Wie-die-Gutmenschen-Maenner-in-drei-Runden-KO-schlagen.html&quot; &gt;etwas satirische Betrachtung&lt;/a&gt;, dei aber viel Licht auf die Vorgehensweise der Gutmenschen-Seilschaften wirft.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Jan 2008 17:17:38 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>Gutmenschen zwingen Kurator zu Sex-Hinweis</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/64-Gutmenschen-zwingen-Kurator-zu-Sex-Hinweis.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    Zwei Beschwerden, die offenbar von Moralhütern aus Gutmenschenkreisen kamen, haben dazu geführt, dass  in &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/news/artikel/2008/01/11/2454338.xml&quot; &gt;Chemnitz nun eine Warnung &lt;/a&gt;vor bestimmten Werken des Malers Otto Dix angebracht wurde: &quot;Einige der in diesem Kabinett ausgestellten Werke sind für Kinder ungeeignet&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchem Moralisten-Diktat sich die Direktorin der Chemnitzer Kunstsammlungen beugen musste, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Jan 2008 17:16:40 +0100</pubDate>
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    <title>Niederlande: Gutmenschen formieren sich gegen „Pornofizierung“</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/63-Niederlande-Gutmenschen-formieren-sich-gegen-Pornofizierung.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    Gegen „Sexualisierung“ und „Pornofizierung“ &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/721442/&quot; &gt;wendet sich ein Manifest&lt;/a&gt;, das von kirchennahen Kreisen in den Niederlanden herausgegeben wurde. Angeblich mehr als 10.000 Menschen hätten es bereits unterzeichnet, wie die Initiatorin, die Literaturwissenschaftlerin Stine Jensen behauptet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist weniger, wie Frau Jensen die Sache sieht, sondern viel mehr, dass sich feministische, sozialdemokratische und klerikale Kreise zusammengefunden haben, um das Bild der Frau in der Öffentlichkeit zurecht zurücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tricks sind dabei aus der Mottenkiste: Immer wieder werden die 60er Jahre strapaziert, in der hauptsächlich „die Sexwünsche der Männer“ berücksichtigt worden wären – und schließlich werden die Medien bezichtigt, am „falschen Frauenbild“ kräftig mitgestrickt zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was es ist? Zunächst einmal eine Kampfansage an das eigene Geschlecht – also an Frauen, die anders leben wollen – und letztendlich eine Beleidigung aller Frauen: Wenn man die Medien durch „Kampagnen“ in die Knie zwingen will, kann dies nur bedeuten, dass Frauen keine Medienmacht zugebilligt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich aber zeigt sich, wie gefährlich die Verbindung von Sozialdemokratie, Feminismus und klerikalen Kräften für die liberale Gesellschaft ist: Schon &lt;a href=&quot;http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&amp;Alias=wzo&amp;cob=311966&quot; &gt;duckt sich die niederländische Medienwelt &lt;/a&gt;unter der Gutmenschenkampagne. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Jan 2008 12:17:59 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Schaum vor dem Mund wegen Morning-After-Pill</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/48-Schaum-vor-dem-Mund-wegen-Morning-After-Pill.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    Teenager können kaum etwas weniger gebrauchen als unerwünschte Schwangerschaften – und die Dummbacken unter ihnen, die im rauschigen Zustand von Alkoholfüllung einerseits und Spermienfüllung andererseits schwanger geworden sind haben ein Recht darauf, dass ihnen geholfen wird – und zwar rechtzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich auch im Vereinigten Königreich umstritten, wo Minderjährige durchaus die „Pille danach“ bekommen können – ohne großes Brimborium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den &lt;a href=&quot;http://www.dailymail.co.uk/pages/live/articles/news/news.html?in_article_id=502989&amp;in_page_id=1770&quot; &gt;Gutmenschen steht inzwischen der Schaum schon deutlich sichtbar vor dem Mund&lt;/a&gt;: Dumme Sprüche statt schneller Hilfe: „Wir sollten als Gesellschaft die jungen Menschen ermutigen und drängen, „nein“ zum Sex zu sagen, bis sie alt genug für eine Beziehung in Liebe sind“. Natürlich sollten wir das – aber wir müssen uns auch klar sein, dass die Jugend nicht tut, was wir sagen. Das ist typisch Gutmenschen: Die höchsten Normen ansetzen, aber im Fall der Not nichts als Sprüche im Mund zu haben. Doch wie fast alle Gutmenschen will man auch im UK nicht sagen, dass einem eigentlich die liberale und demokratische Gesellschaftsordnung miss fällt – und dann heißt es eben, so etwas sei „ethisch falsch“ – und weil „ethisch meist nicht gut ankommt, wird „medizinisch“ noch nachgereicht. Nur eines beachten die Falschmoralprediger wieder mal nicht – wenn es nötig ist, dann gehört die Beratung und Konsultation in ein medizinisches Konzept, das zu jeder Stunde greifbar ist – und nicht in einen religiösen Sinnzusammenhang.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 19 Dec 2007 13:42:14 +0100</pubDate>
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    <category>gutmenschen</category>
<category>keuschheitserziehung</category>
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<category>mädchen</category>
<category>sex</category>

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    <title>Wohlfahrt: Das Hurengeld wird genommen, aber man ziert sich</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/42-Wohlfahrt-Das-Hurengeld-wird-genommen,-aber-man-ziert-sich.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
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    Eine chilenische Hure will den Lohn von 72 Arbeitsstunden der Wohlfahrt zukommen lassen – aber die katholisch motivierte Doppelmoral lässt den Initiator Mario Kreutzberger, besser bekannt als „Don Francisco“ „sagen: “Ja, wie nehmen das Geld – aber wir fördern solche Dinge nicht”. Dabei geht es um das größte Ereignis der Wohlfahrt in Chile überhaupt, den „Teleton“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 27 Liebesstunden, die von der Dame, verauktioniert wurden, brachten &lt;a href=&quot;http://jezebel.com/gossip/sex/hooker-with-a-heart-of-gold-328135.php&quot; &gt;nach Presseberichten etwa 4000 US-Dollar ein&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte sich die religiöse motivierte Wohlfahrt einmal an den Religionsstifter erinnern, der sich im Kreis der Zöllner und Huren recht wohlfühlte – und der den Huren das Himmelreich eher versprach als den bigotten Doppelzünglern. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 30 Nov 2007 19:30:35 +0100</pubDate>
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    <title>Grüne und Kirchen streiten um das Moralmonopol</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/35-Gruene-und-Kirchen-streiten-um-das-Moralmonopol.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
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    Jenseits aller Animositäten zwischen der Grünen Partei, den deutschen Rechtskatholiken und den deutschen Juden erfahren wir, dass es Fundamentalisten auf allen Seiten gibt. Insbesondere der Konflikt zwischen Katholiken und Grünen wird immer mehr zu einem lächerlichen, kabarettreifen Streit darum, wer den nun über die bessere Moral verfügt – und mit Patzigkeiten wird dabei nicht gespart. &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~EDE23F84847784959A02D97A52C82BE74~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; &gt;Näheres in der FAZ&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meint man manchmal, dass sich die katholische Kirche besser von einigen ihrer Bischöfe trennen sollte, so trifft dies allerdings auch auf die Arroganz der Grünen zu, die offenbar glauben, die Kirchenmoral durch eine Moral grüner Biedermänner (und zahlloser Biederfrauen) ersetzen zu können. Claudia Roth trägt jedenfalls zur Unwählbarkeit der Gutmenschenpartei fast noch mehr bei als gewisse Bischöfe zum Kirchenaustritt.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Oct 2007 07:41:20 +0200</pubDate>
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    <title>Tools für Menschenfischer</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/34-Tools-fuer-Menschenfischer.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
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    &quot;&lt;em&gt;Für die Brunnengemeinde nutzt Schwarzer.de exakt die Medien und Technologien, die der Gemeinde zur Erreichung ihrer Ziele helfen. Schwarzer.de kennt die Besonderheiten der unterschiedlichen Online-Formate wie Weblogs, Podcasts, Portale und Foren genau. Somit kann der Spezialist die Tools so einrichten, dass sie die Menschen erreichen, die der Kunde ansprechen möchte.&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.pressebox.de/pressemeldungen/schwarzerde-software-internet-gmbh/boxid-132143.html&quot; &gt;wahren Satiren schreiben PR-Leute&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Oct 2007 09:39:04 +0200</pubDate>
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    <title>Marco: der Fluch der englischen Mutter</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/33-Marco-der-Fluch-der-englischen-Mutter.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    Offenbar reicht die Meinung einer englischen Mutter über den Körper- und Seelenzustand ihres Kindes aus, um den jungen Deutschen Marco S. weiter in Haft zu halten. &lt;a href=&quot;http://www.n-tv.de/863459.html&quot; &gt;Der türkische Richter&lt;/a&gt; jedenfalls argumentiert mit der „Schwere des Tatvorwurfs“ und dem „Alter des Mädchens“. Da es über den Fall bereits deutsch-türkische diplomatische Verwicklungen gegeben hat, kann nun nicht einmal mehr die deutsche Politik tätig werden – der Kampf wird auf dem Rücken des jungen Deutschen ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur – das „Mädchen“ lebt in Manchester und es gibt keine Aussage zum Tathergang von der jungen Dame. Alles, was man dem Jungen vorwirft, kommt von der Mutter eben dieses Mädchens. An sich ist dies ein Britisch-Deutsch-Türkischer Skandal. Ich bin sehr gespannt, welche moralische Rechtfertigung die Mutter dafür hat – und ich frage mich, warum sich die britische Presse nicht wesentlich mehr dafür interessiert. Sie wirkt wie auf den Mund gefallen, wenn es um die Mutter aus Manchester geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die türkische Presse immer ausgesprochen allergisch auf Meinungen zur türkischen Justiz reagiert, wagen auch deutsche Zeitungen kaum noch, das Verhalten der türkischen Gerichte zu rügen, das allein als „innere Angelegenheit“ der Türkei bezeichnet wird. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Oct 2007 13:39:54 +0200</pubDate>
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    <title>Die neuen Moralisten lauern überall – auch im STERN</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/21-Die-neuen-Moralisten-lauern-ueberall-auch-im-STERN.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
    <content:encoded>
    Die „neuen Moralisten“ lauern überall – und die einschlägigen Autoren suchen Schuldige für eine angebliche Misere der Jugend. Antworten finden sich leicht, wenn die Richtung schon vorgegeben ist: die Pornografie, das Internet, die liberale Gesellschaft. Das steht nicht etwa in der Springer-Presse. Es steht im Stern. Der Journalist &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/politik/deutschland/581936.html?nv=ct_cb&quot; &gt;Walter Wüllenweber hat es geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
„Der Schamlosigkeit, den Wirkungen der allgegenwärtigen Pornografie sind diese Jungen schutzlos ausgeliefert“. Früher stand so etwas nur in der klerikalen Kampfpresse. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Sep 2007 20:41:42 +0200</pubDate>
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    <title>Der Anti-Lustkurs der EMMA</title>
    <link>http://moralinsauer.com/index.php?/archives/17-Der-Anti-Lustkurs-der-EMMA.html</link>
            <category>gutmenschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (moralist)</author>
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    Unter dem Stichwort &quot;Por-No&quot; startet die Zeitschrift EMMA ihre dritte &lt;a href=&quot;http://www.emma.de/shop.html&quot; &gt;Anti-Pornografie-Kampagne.&lt;/a&gt; Ob die Herausgeberin schon weiß, von welcher Seite sie dafür Beifall bekommen wird?  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Sep 2007 16:26:42 +0200</pubDate>
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