Am Liebsten würden die Katholiken das Fest ja umbenennen: Christfest sollte es heißen oder Geburtsfest, wie in manchen romanischen Ländern. Denn der Name Weihnachten stört die Christen nach wie vor. Seit der Entstehung des Namens streiten sich Christen und „Heiden“ um die Entstehung des Namens: Die einen wollen die „wihen Nachten“ schon in vorchristlicher Zeit gesehen haben, die anderen pochen vehement darauf, dass Weihnachten ein Christfest ist und sonst gar nichts – so, als gäbe es weder Jul noch Wintersonnenwende.
Das Lichterfest, wie es in allen nordischen Ländern, in Teilen Englands und in Norddeutschland gefeiert wird, ist Teil eines Brauchtums, das vor der Christianisierung existierte – und da können die Leute aus Rom uns diktieren, was sie wollen: Weihnachten bliebt das Fest der Rückkehr des Lichts – und wenn die Christen ihren Religionsstifter ebenfalls feiern wollen, dann hindert sie ja niemand daran.